Energetische Sanierung: Was ist bei Ihrem Haus wirklich sinnvoll?

Wer ein älteres Haus energetisch sanieren möchte, steht schnell vor vielen Fragen. Soll zuerst die Heizung erneuert werden? Lohnt sich eine Dämmung? Müssen die Fenster ausgetauscht werden? Funktioniert eine Wärmepumpe im bestehenden Gebäude? Und welche Maßnahmen sollten besser aufeinander abgestimmt werden?

Aus meiner Erfahrung gibt es darauf keine pauschale Antwort.

Bei einer energetischen Sanierung kommt es nicht darauf an, möglichst viele Maßnahmen umzusetzen. Entscheidend ist, herauszufinden, welche Veränderungen bei Ihrem Gebäude sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie erfolgen sollten.

Genau dabei unterstütze ich Sie als unabhängiger Energieberater.

energieberatung rampf Für ein Zuhause, das Energie spart.

Wo stehen Sie gerade mit Ihrer Sanierung?

Ich weiß noch nicht, was sinnvoll ist
Dann sollte zuerst der energetische Zustand des Hauses betrachtet werden. Daraus lässt sich ableiten, welche Maßnahmen sinnvoll aufeinander aufbauen.

Ich weiß bereits, was ich machen möchte
Dann kann geprüft werden, ob die geplante Maßnahme technisch sinnvoll ist und welche Förderung infrage kommt.

Ich möchte eine Wärmepumpe einbauen
Dann sollten unter anderem Wärmebedarf, Heizflächen und erforderliche Vorlauftemperaturen betrachtet werden.

Ich möchte über mehrere Jahre sanieren
Dann kann ein individueller Sanierungsfahrplan eine sinnvolle Orientierung geben.

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Thomas Rampf
Über den Autor

Thomas Rampf

Unabhängiger Energieberater

Thomas Rampf begleitet Eigentümer seit über 12 Jahren verständlich und unabhängig bei der energetischen Sanierung. Mehr als 600 abgeschlossene Projekte bilden die Grundlage für praxisnahe und wirtschaftlich sinnvolle Empfehlungen.

Über 12 Jahre Erfahrung
Mehr als 600 Projekte
Unabhängig & neutral

Erst das Gebäude verstehen, dann über die Sanierung entscheiden

Bevor über eine neue Heizung, Dämmung oder neue Fenster entschieden wird, sollte der vorhandene Zustand des Hauses betrachtet werden.

Das klingt selbstverständlich, wird in der Praxis aber häufig unterschätzt.

Ein Gebäude aus den 1970er-Jahren kann sich heute energetisch völlig anders darstellen als das Nachbarhaus aus demselben Baujahr. Vielleicht wurde das Dach bereits gedämmt, die Fenster stammen aus einer späteren Modernisierung und die Heizungsanlage ist vergleichsweise neu. Bei einem anderen Gebäude wurde dagegen über Jahrzehnte kaum etwas verändert.

Deshalb ist das Baujahr für mich zunächst nur eine Information von vielen.

Bei einer Beratung schaue ich mir unter anderem an, welche Bauteile bereits modernisiert wurden, wo noch energetische Schwachstellen bestehen und wie Heizung, Gebäudehülle und geplante Maßnahmen zusammenwirken.

Erst danach lässt sich vernünftig darüber sprechen, welche Sanierungsschritte tatsächlich sinnvoll sind.

Was gehört zu einer energetischen Sanierung?

Eine energetische Sanierung kann unterschiedliche Bereiche eines Wohngebäudes betreffen. Dazu zählen beispielsweise Dach oder oberste Geschossdecke, Außenwände, Kellerdecke, Fenster und Außentüren sowie die Heizungs- und Warmwassertechnik.

Auch die Optimierung einer bestehenden Heizungsanlage kann sinnvoll sein. Nicht immer muss sofort die komplette Technik ausgetauscht werden.

Welche Maßnahmen das größte Potenzial bieten, hängt vom jeweiligen Gebäude ab.

Bei manchen Häusern liegen die größten Wärmeverluste an der Gebäudehülle. Bei anderen lohnt es sich zunächst, die Heizungsanlage genauer anzusehen. Häufig besteht die sinnvollste Lösung aus mehreren aufeinander abgestimmten Schritten.

Deshalb halte ich wenig davon, einzelne Maßnahmen nur deshalb zu empfehlen, weil sie grundsätzlich als energetisch sinnvoll gelten.

Die entscheidende Frage lautet immer:

Was bringt diese Maßnahme bei genau diesem Haus?

Welche Sanierung sollte zuerst erfolgen?

Die richtige Reihenfolge gehört zu den wichtigsten Fragen einer Sanierungsplanung.

Wer heute eine Entscheidung trifft, sollte möglichst berücksichtigen, was in einigen Jahren folgen könnte.

Ein typisches Beispiel ist die Heizung. Wird eine neue Heizungsanlage geplant, während später noch Dämmmaßnahmen vorgesehen sind, kann sich der zukünftige Wärmebedarf des Gebäudes verändern. Das sollte bei der Planung berücksichtigt werden.

Ähnliches gilt für Fenster und Fassade. Werden einzelne Bauteile unabhängig voneinander erneuert, können später unnötige Mehrarbeiten entstehen.

Eine gute Sanierungsplanung betrachtet deshalb nicht nur die unmittelbar anstehende Maßnahme. Sie berücksichtigt auch, wie sich das Gebäude langfristig entwickeln soll.

Das bedeutet allerdings nicht, dass alles gleichzeitig gemacht werden muss.

Muss ich mein Haus komplett sanieren?

Nein. Eine energetische Sanierung kann Schritt für Schritt erfolgen.

Gerade bei bestehenden Wohngebäuden ist das häufig die realistischere Lösung. Manche Eigentümer möchten zunächst die dringendste Maßnahme umsetzen. Andere planen eine Modernisierung über mehrere Jahre.

Beides kann sinnvoll sein.

Wichtig ist vor allem, dass die einzelnen Schritte zusammenpassen.

Wenn bereits heute bekannt ist, dass beispielsweise später Dach, Fassade oder Heizung erneuert werden sollen, können diese Überlegungen in die aktuelle Planung einbezogen werden.

So entsteht aus einzelnen Maßnahmen nach und nach ein schlüssiges Gesamtkonzept.

Was lohnt sich bei einer energetischen Sanierung wirklich?

Diese Frage lässt sich nicht allein mit theoretischen Einsparwerten beantworten.

Für mich gehört zur Wirtschaftlichkeit auch die Frage, wann eine Maßnahme ohnehin ansteht.

Muss beispielsweise ein Dach in absehbarer Zeit erneuert werden, kann es sinnvoll sein, die energetische Verbesserung mit den notwendigen Arbeiten zu verbinden. Sind Fenster technisch noch in gutem Zustand, kann die Situation dagegen ganz anders aussehen.

Deshalb sollte eine energetische Sanierung nicht nach einer starren Liste abgearbeitet werden.

Entscheidend sind der Zustand des Gebäudes, ohnehin notwendige Instandhaltungsarbeiten, die geplante Nutzungsdauer, die persönlichen Ziele und natürlich die Investitionskosten.

Eine gute Lösung muss nicht die technisch maximal mögliche Sanierung sein.

Sie sollte zum Gebäude und zu seinen Eigentümern passen.

Gebäudehülle und Heizung gehören zusammen

Besonders wichtig ist das Zusammenspiel zwischen Gebäudehülle und Heiztechnik.

Wer über eine neue Heizung nachdenkt, sollte deshalb nicht ausschließlich die vorhandene Heizungsanlage betrachten. Der Wärmebedarf des Hauses, die benötigten Vorlauftemperaturen und die vorhandenen Heizflächen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Das gilt besonders bei der Planung einer Wärmepumpe.

Ob eine Wärmepumpe in einem bestehenden Gebäude sinnvoll eingesetzt werden kann, lässt sich nicht zuverlässig allein anhand des Baujahrs beurteilen. Auch ein älteres Haus muss nicht automatisch umfassend saniert werden, bevor eine Wärmepumpe infrage kommt.

Umgekehrt bedeutet ein neueres Baujahr nicht automatisch, dass jede Anlage ohne weitere Prüfung optimal funktioniert.

Ich schaue deshalb auf das tatsächliche Gebäude und nicht auf pauschale Regeln.

Was ich bei bestehenden Häusern häufig vorfinde

Nach mehr als zwölf Jahren in der Energieberatung und über 600 begleiteten Projekten zeigt sich für mich immer wieder: Die wenigsten Bestandsgebäude entsprechen noch vollständig ihrem ursprünglichen Zustand.

Oft wurde über viele Jahre immer wieder etwas verändert.

Die Fenster wurden vielleicht vor 15 Jahren erneuert. Das Dach wurde teilweise gedämmt. Im Keller befindet sich noch eine ältere Heizungsanlage. Einzelne Heizkörper wurden bereits ausgetauscht, andere nicht. Vielleicht wurde angebaut oder ein Dachgeschoss nachträglich ausgebaut.

Dadurch entsteht ein energetischer Zustand, der sich nicht einfach aus dem Baujahr ableiten lässt.

Genau deshalb beginne ich eine Beratung nicht mit einer fertigen Empfehlung.

Ich möchte zunächst verstehen, was bereits vorhanden ist, was verändert wurde und was Sie in Zukunft mit dem Gebäude vorhaben.

Erst daraus ergibt sich eine belastbare Grundlage für weitere Entscheidungen.

Individueller Sanierungsfahrplan: Wenn mehrere Schritte geplant sind

Wenn Sie noch nicht wissen, welche Maßnahmen zuerst sinnvoll sind oder Ihr Gebäude über mehrere Jahre modernisieren möchten, kann ein individueller Sanierungsfahrplan eine gute Orientierung bieten.

Dabei wird der energetische Zustand des Gebäudes systematisch betrachtet und eine mögliche Reihenfolge der Sanierungsschritte entwickelt.

Ein Sanierungsfahrplan bedeutet jedoch nicht, dass anschließend sämtliche vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden müssen.

Er dient vielmehr als langfristige Orientierung.

Die ausführlichen Informationen zu Ablauf, Kosten und Möglichkeiten finden Sie auf meiner Seite zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP).

Fördermittel frühzeitig berücksichtigen

Für verschiedene energetische Sanierungsmaßnahmen können staatliche Förderprogramme infrage kommen.

Welche Förderung genutzt werden kann und welche technischen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, hängt von der jeweiligen Maßnahme und den zum Zeitpunkt der Umsetzung geltenden Förderbedingungen ab.

Deshalb sollte das Thema Förderung möglichst geklärt werden, bevor verbindliche Aufträge erteilt oder Maßnahmen begonnen werden.

Mir ist dabei wichtig, die Reihenfolge nicht umzudrehen.

Eine Sanierung sollte nicht allein deshalb durchgeführt werden, weil eine bestimmte Förderung verfügbar ist. Zunächst sollte geklärt werden, welche Maßnahme für das Gebäude sinnvoll ist. Anschließend kann geprüft werden, welche Fördermöglichkeiten dafür bestehen.

Wie ich bei einer Sanierungsberatung vorgehe

Am Anfang steht für mich nicht die Frage, welches Produkt eingebaut werden soll.

Zunächst möchte ich wissen, was Sie mit Ihrem Haus vorhaben.

Vielleicht möchten Sie Ihre Heizkosten reduzieren. Vielleicht steht der Austausch einer alten Heizung bevor. Möglicherweise haben Sie ein älteres Haus gekauft und wissen noch nicht, wo Sie mit der Modernisierung beginnen sollen.

Darauf aufbauend betrachten wir den vorhandenen Zustand des Gebäudes und die bereits durchgeführten Modernisierungen.

Anschließend lässt sich beurteilen, welche Bereiche genauer untersucht werden sollten und welche nächsten Schritte sinnvoll erscheinen.

Je nach Vorhaben kann daraus beispielsweise ein individueller Sanierungsfahrplan, eine Wärmepumpenberatung, eine Heizlastberechnung, eine Fördermittelberatung oder später eine energetische Baubegleitung entstehen.

Sie müssen also nicht bereits vor der ersten Beratung wissen, welche Leistung Sie benötigen.

Oft ist genau das eine der Fragen, die wir gemeinsam klären.

Unabhängige Energieberatung statt Produktverkauf

Ich verkaufe keine Heizungsanlagen, Fenster oder Dämmstoffe.

Das ist mir bei meiner Arbeit wichtig.

Meine Aufgabe besteht darin, die energetische Situation Ihres Gebäudes zu beurteilen und Ihnen verständlich zu erklären, welche Möglichkeiten bestehen.

Dabei kann das Ergebnis durchaus sein, dass eine geplante Maßnahme sinnvoll ist.

Es kann aber genauso sein, dass eine andere Reihenfolge besser passt oder eine Investition zum jetzigen Zeitpunkt wenig Vorteile bringt.

Eine unabhängige Beratung sollte Ihnen deshalb nicht möglichst viele Maßnahmen verkaufen, sondern dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Energetische Sanierung in Regensburg, Schwandorf, Cham, Amberg und der Oberpfalz

Ich begleite Eigentümer von Wohngebäuden bei energetischen Sanierungen unter anderem in Regensburg, Schwandorf, Cham, Amberg, Weiden in der Oberpfalz und den umliegenden Landkreisen.

Gerade bei Gebäuden aus den 1950er- bis 1990er-Jahren treffen dabei häufig unterschiedliche Baustandards und Modernisierungsstände aufeinander.

Deshalb betrachte ich jedes Gebäude individuell.

Ob Sie zunächst nur Ihre Heizung erneuern möchten, über eine Wärmepumpe nachdenken oder eine schrittweise Sanierung des gesamten Hauses planen, entscheidend ist zunächst eine belastbare Grundlage für Ihre nächsten Entscheidungen.

Sie möchten Ihr Haus energetisch sanieren?

Sie müssen noch keinen fertigen Sanierungsplan haben, bevor Sie Kontakt aufnehmen.

Wenn Sie wissen möchten, welche Maßnahmen bei Ihrem Gebäude sinnvoll sein könnten, können Sie mir Ihr Vorhaben zunächst schildern.

Gemeinsam klären wir, wo Ihr Haus heute steht, welche Ziele Sie verfolgen und welcher nächste Schritt dafür sinnvoll ist.

Denn eine gute energetische Sanierung beginnt für mich nicht mit einer bestimmten Maßnahme, sondern mit der Frage, was Ihr Haus tatsächlich braucht.

Kontaktieren Sie uns einfach, wir kümmern uns umgehend um Ihre Anliegen und gehen gezielt auf Ihre individuellen Wünsche ein.
Ihre Energieberatung Rampf.