Förderrechner Sanierung Wohngebäude vom 21.07.2026

Unverbindliche Förderorientierung

Förderrechner Sanierung Wohngebäude

Berechnet Zuschüsse und zeigt mögliche Förderkredite anhand der Förderübersicht mit Stand 28.07.2026.

Datenstand 28.07.2026
Schritt 1

Gebäude und Haushalt

Schritt 2

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Aktivieren Sie nur tatsächlich geplante Maßnahmen. Alle Ergebnisse sind Schätzwerte.

Der Klimageschwindigkeitsbonus wird nur für die selbstgenutzte Hauptwohneinheit berücksichtigt. Öl, Kohle, Gas-Etagen- und Nachtstromspeicherheizungen sind unabhängig vom Alter begünstigt; Gas- und Biomasseheizungen nur ab 20 Jahren.

Für KfW 308 wird das Betragsfeld als Kaufpreis einschließlich Grundstückskosten verstanden. Selbstnutzung wird über „Davon selbstgenutzt“ geprüft.

Hinterlegte Förderregeln

Heizung

Die Grundförderung beträgt grundsätzlich 30 % der berücksichtigten förderfähigen Gesamtkosten. Für Wärmepumpen ist ab dem angekündigten Start im 1. Quartal 2027 eine Grundförderung von 15 % vorgesehen; bei Fertigung innerhalb der EU soll ein zusätzlicher Wertschöpfungsbonus von 15 % hinzukommen. Der genaue Starttermin muss vor Antragstellung geprüft werden. Der Klimageschwindigkeitsbonus von derzeit 16 % wird nur bei Selbstnutzung sowie beim Austausch einer funktionstüchtigen und fachgerecht entsorgten Altanlage berücksichtigt. Öl-, Kohle-, Gas-Etagen- und Nachtstromspeicherheizungen sind unabhängig vom Alter begünstigt; Gas- und Biomasseheizungen erst ab 20 Jahren. Bei mehreren Wohneinheiten werden Klima- und Einkommensbonus nur auf den rechnerischen Anteil einer selbstgenutzten Hauptwohneinheit angewendet. Förderfähige Investition: 28.000 € für die erste Wohneinheit, 15.000 € für die zweite bis sechste und 8.000 € ab der siebten Wohneinheit. Fachplanung und Baubegleitung für KfW 458 sind innerhalb der Heizungsmaßnahme förderfähig.

Einzelmaßnahmen

Gebäudehülle, Anlagentechnik und Heizungsoptimierung: 15 % Basisförderung. Mit gültigem iSFP beträgt der Fördersatz 20 % auf die berücksichtigungsfähigen Kosten bis zum erhöhten Höchstbetrag, sobald mindestens 30.000 € förderfähige Investitionen erreicht werden. Unterhalb dieser Schwelle werden 15 % bis zum Basis-Höchstbetrag berücksichtigt.

Effizienzhaus

KfW 261: maximal 150.000 € Kredit je Wohneinheit. Tilgungszuschuss abhängig von Effizienzhaus-Stufe und möglichen NH-, WPB- und SerSan-Boni.

Steuerbonus

§ 35c EStG: 20 % von maximal 200.000 € Aufwendungen, höchstens 40.000 € Steuervorteil, verteilt auf drei Jahre. Nicht parallel für dieselbe Maßnahme mit Zuschüssen nutzbar.

Hinweis: Unverbindliche Modellrechnung. Datengrundlage: Förderübersicht „Förderungen Sanierung Wohngebäude“, Stand 28.07.2026. Maßgeblich sind die aktuellen Richtlinien, Merkblätter und Förderzusagen von BAFA, KfW und Finanzverwaltung.

Förderrechner für energetische Sanierungen: Fördermittel schnell und verständlich berechnen

Welche Förderung ist für meine Sanierung möglich?

Wer sein Haus modernisieren möchte, beschäftigt sich früher oder später mit einer entscheidenden Frage: Welche Fördermittel kann ich überhaupt nutzen?

Die Antwort darauf ist häufig komplex. Je nach geplanter Maßnahme, Gebäudezustand, Anzahl der Wohneinheiten, Heizsystem oder persönlicher Situation kommen unterschiedliche Programme von KfW, BAFA oder steuerliche Fördermöglichkeiten infrage. Für viele Eigentümer ist es deshalb schwierig einzuschätzen, welche Zuschüsse tatsächlich möglich sind.

Genau an dieser Stelle unterstützt unser Förderrechner.

Er hilft Ihnen dabei, bereits vor einer Energieberatung eine realistische Orientierung über mögliche Förderprogramme zu erhalten. Innerhalb weniger Minuten können verschiedene Sanierungsvarianten miteinander verglichen und erste Förderbeträge berechnet werden. Dadurch gewinnen Sie Planungssicherheit und erhalten eine fundierte Grundlage für die nächsten Schritte Ihrer Modernisierung.

Warum ein Förderrechner sinnvoll ist

Viele Hausbesitzer beginnen ihre Sanierung mit einer konkreten Einzelmaßnahme. Häufig soll zunächst die Heizung ersetzt, das Dach gedämmt oder neue Fenster eingebaut werden. Erst später stellt sich heraus, dass eine andere Reihenfolge wirtschaftlich sinnvoller gewesen wäre oder zusätzliche Fördermittel hätten genutzt werden können.

Ein Förderrechner schafft hier bereits frühzeitig Transparenz.

Statt einzelne Programme mühsam zu recherchieren, erhalten Sie eine strukturierte Übersicht über mögliche Zuschüsse, Förderkredite und Tilgungszuschüsse. Gleichzeitig erkennen Sie, welche Angaben die Förderhöhe beeinflussen und welche Maßnahmen sich sinnvoll kombinieren lassen.

Der Rechner ersetzt keine individuelle Beratung, erleichtert jedoch die Vorbereitung erheblich und hilft dabei, die richtigen Fragen bereits vor einem persönlichen Gespräch zu stellen.

Für wen eignet sich der Förderrechner?

Der Rechner richtet sich an alle Eigentümer, die eine energetische Modernisierung planen oder verschiedene Sanierungsvarianten miteinander vergleichen möchten.

Besonders hilfreich ist er für:

  • Eigentümer von Einfamilienhäusern
  • Besitzer von Zweifamilienhäusern
  • Eigentümer von Mehrfamilienhäusern
  • Kaufinteressenten älterer Immobilien
  • Erbengemeinschaften
  • Vermieter
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Bauherren
  • Architekten
  • Handwerksbetriebe
  • Energieberater

Auch wenn die eigentliche Sanierung noch einige Monate entfernt ist, kann der Rechner bereits wertvolle Hinweise liefern und bei der finanziellen Planung unterstützen.

Welche Förderprogramme werden berücksichtigt?

Ein großer Vorteil des Rechners besteht darin, dass er verschiedene Förderwege übersichtlich zusammenführt.

Je nach geplanter Maßnahme können unter anderem Förderungen für folgende Bereiche berücksichtigt werden:

Heizungsförderung

Der Austausch einer alten Heizungsanlage gehört zu den häufigsten Modernisierungsmaßnahmen. Der Rechner berücksichtigt unterschiedliche Heizsysteme und prüft, welche Fördermöglichkeiten grundsätzlich infrage kommen.

Dabei spielen unter anderem folgende Faktoren eine Rolle:

  • Art der bestehenden Heizung
  • Alter der Heizungsanlage
  • Selbstnutzung des Gebäudes
  • geplantes Heizsystem
  • Anzahl der Wohneinheiten
  • mögliche Bonusförderungen

Dadurch erhalten Eigentümer bereits vor der eigentlichen Antragstellung einen guten Überblick über die voraussichtliche Förderung.

Förderung der Gebäudehülle

Auch Maßnahmen an der Gebäudehülle können berechnet werden.

Hierzu gehören beispielsweise:

  • Fassadendämmung
  • Dachdämmung
  • Kellerdeckendämmung
  • neue Fenster
  • neue Außentüren
  • sommerlicher Wärmeschutz

Gerade bei älteren Gebäuden entstehen über diese Bauteile oftmals die größten Wärmeverluste. Der Rechner zeigt auf, welche Fördermöglichkeiten für diese Investitionen grundsätzlich bestehen.

Individueller Sanierungsfahrplan

Viele Eigentümer haben bereits vom individuellen Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, gehört.

Der Förderrechner berücksichtigt auch diesen wichtigen Baustein einer energetischen Sanierung. Dadurch lässt sich schnell erkennen, welche Vorteile ein strukturierter Sanierungsfahrplan für spätere Einzelmaßnahmen bieten kann.

Gerade wenn Modernisierungen über mehrere Jahre verteilt werden sollen, schafft ein iSFP häufig zusätzliche Planungssicherheit.

Fachplanung und energetische Baubegleitung

Eine energetische Sanierung besteht nicht nur aus der eigentlichen Bauleistung.

Auch Leistungen wie Fachplanung, energetische Baubegleitung oder Qualitätssicherung können Bestandteil einer geförderten Maßnahme sein.

Der Rechner berücksichtigt diese Kosten ebenfalls und zeigt, in welchen Förderwegen sie eine Rolle spielen können.

Komplettsanierung zum Effizienzhaus

Nicht jeder Eigentümer entscheidet sich für einzelne Modernisierungsschritte.

Wer eine umfassende energetische Sanierung plant, kann mit dem Rechner verschiedene Effizienzhaus-Stufen vergleichen und erhält eine erste Orientierung über mögliche Förderkredite sowie Tilgungszuschüsse.

Dadurch lassen sich unterschiedliche Sanierungskonzepte bereits in einer frühen Planungsphase gegenüberstellen.

Welche Informationen werden abgefragt?

Damit die Berechnung möglichst realistisch erfolgt, benötigt der Rechner einige grundlegende Informationen zum Gebäude.

Hierzu zählen beispielsweise:

  • Anzahl der Wohneinheiten
  • Selbstnutzung
  • Haushaltsgröße
  • Einkommen
  • geplante Investitionskosten
  • vorhandener Sanierungsfahrplan
  • gewünschte Sanierungsmaßnahmen
  • geplante Effizienzhaus-Stufe

Je genauer diese Angaben erfolgen, desto aussagekräftiger wird die erste Förderübersicht.

Welche Vorteile bietet der Rechner?

Viele Eigentümer unterschätzen, wie unterschiedlich sich einzelne Entscheidungen auf die Förderhöhe auswirken können.

Bereits kleine Änderungen können Einfluss auf die mögliche Förderung haben.

Mit dem Rechner lassen sich unterschiedliche Szenarien unkompliziert vergleichen.

So können Sie beispielsweise prüfen,

  • wie sich eine Wärmepumpe gegenüber einer anderen Heiztechnik auswirkt,
  • welchen Unterschied ein individueller Sanierungsfahrplan machen kann,
  • welche Investitionen förderfähig sein könnten,
  • welche Förderprogramme grundsätzlich infrage kommen,
  • welche Reihenfolge wirtschaftlich sinnvoll erscheint.

Dadurch entsteht eine deutlich bessere Entscheidungsgrundlage als bei einer rein überschlägigen Kostenschätzung.

Praxisbeispiel

Ein Eigentümer plante ursprünglich lediglich den Austausch seiner alten Gasheizung.

Nach Eingabe der Gebäudedaten stellte sich heraus, dass zusätzlich eine Dämmmaßnahme sowie ein individueller Sanierungsfahrplan langfristig wirtschaftlich sinnvoll sein könnten.

Gemeinsam mit der späteren Energieberatung konnte daraus ein schrittweises Sanierungskonzept entwickelt werden, das sowohl die Investitionen als auch die Fördermöglichkeiten optimal aufeinander abgestimmt hat.

Dieses Beispiel zeigt, dass nicht immer die teuerste Lösung die wirtschaftlichste ist. Oft entscheidet die richtige Reihenfolge der Maßnahmen über den langfristigen Erfolg einer Sanierung.

Was der Förderrechner nicht ersetzt

Der Rechner liefert eine fundierte erste Orientierung.

Er ersetzt jedoch keine individuelle Prüfung der technischen Voraussetzungen und keine verbindliche Förderzusage.

Ob eine Maßnahme tatsächlich alle technischen Mindestanforderungen erfüllt, welche Nachweise erforderlich sind oder welche Förderprogramme miteinander kombiniert werden dürfen, sollte immer im Rahmen einer professionellen Energieberatung geprüft werden.

Gerade bei umfangreichen Sanierungen können bereits kleine Unterschiede erhebliche Auswirkungen auf die spätere Förderung haben.

Unser Fazit

Ein moderner Förderrechner ist weit mehr als ein einfacher Zuschussrechner.

Er unterstützt Eigentümer dabei, die Vielzahl staatlicher Förderprogramme verständlich einzuordnen, unterschiedliche Sanierungsvarianten miteinander zu vergleichen und frühzeitig ein Gefühl für die wirtschaftlichen Möglichkeiten einer energetischen Modernisierung zu entwickeln.

Wer seine Sanierung sorgfältig plant, kann nicht nur Energiekosten dauerhaft senken, sondern häufig auch erhebliche Fördermittel nutzen. Der Förderrechner bildet dafür einen idealen ersten Einstieg und schafft eine solide Grundlage für die anschließende persönliche Energieberatung.

Mit einer individuellen Beratung lassen sich die Ergebnisse anschließend detailliert prüfen, Fördermöglichkeiten optimieren und ein Sanierungskonzept entwickeln, das technisch, wirtschaftlich und langfristig zu Ihrer Immobilie passt.

Thomas Rampf
Über den Autor

Thomas Rampf

Unabhängiger Energieberater

Thomas Rampf begleitet Eigentümer seit über 12 Jahren verständlich und unabhängig bei der energetischen Sanierung. Mehr als 600 abgeschlossene Projekte bilden die Grundlage für praxisnahe und wirtschaftlich sinnvolle Empfehlungen.

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Mehr als 600 Projekte
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