Energieberater Glossar, alles was Sie schon immer wissen wollten!
Fachbegriffe kurz erklärt.
Fachbegriffe rund um Energieberatung, energetische Sanierung, Heizung und Förderung – verständlich und praxisnah erklärt. 88 Begriffe verfügbar Auch gesucht als: Haustechnik, technische Gebäudeausrüstung Zur Anlagentechnik gehören die technischen Systeme eines Gebäudes, zum Beispiel Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung, Regelung und teilweise auch intelligente Steuerungen. Ihre Komponenten sollten aufeinander und auf den tatsächlichen Bedarf des Hauses abgestimmt sein. Welche Rolle Anlagentechnik im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Wiederaufheizleistung, Zusatz-Aufheizleistung Die Aufheizleistung ist eine zusätzliche Heizleistung, mit der ein ausgekühlter Raum innerhalb einer gewünschten Zeit wieder auf Temperatur gebracht wird. Sie kann bei der Heizlastberechnung ergänzend berücksichtigt werden. In der Praxis sollte Aufheizleistung immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Fassadendämmung, Außenwanddämmung Bei einer Außendämmung wird die wärmedämmende Schicht an der Außenseite der Außenwand angebracht. Sie reduziert Wärmeverluste und kann Wärmebrücken entschärfen, muss aber fachgerecht an Fenster, Dach und Sockel angeschlossen werden. Für Eigentümer wird Außendämmung vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, betreut verschiedene Förderangebote im Energiebereich. Dazu gehören insbesondere die geförderte Energieberatung für Wohngebäude sowie bestimmte Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden. Welche Rolle BAFA im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: energetische Fachplanung, Qualitätssicherung Bei der energetischen Baubegleitung prüft eine qualifizierte Fachperson, ob geplante Sanierungsmaßnahmen technisch sinnvoll vorbereitet und fachgerecht umgesetzt werden. Kontrollen zum richtigen Zeitpunkt helfen, verdeckte Ausführungsfehler und spätere Mehrkosten zu vermeiden. Für Eigentümer wird Baubegleitung, energetische vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Bundesförderung für effiziente Gebäude Die Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG, bündelt Förderangebote für energetische Maßnahmen an Gebäuden. Je nach Vorhaben kann es um einzelne Bauteile, eine neue Heizung oder die Sanierung zum Effizienzhaus gehen. In einem Beratungsgespräch lässt sich BEG anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Bestandsimmobilie, Altbau Ein Bestandsgebäude ist ein bereits errichtetes und genutztes Gebäude. Für Förderprogramme gelten häufig zusätzliche Voraussetzungen, etwa zum Alter des Gebäudes oder zum Zeitpunkt des Bauantrags. In der Praxis sollte Bestandsgebäude immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Differenzdruck-Messverfahren, Luftdichtheitsmessung Der Blower-Door-Test misst die Luftdichtheit eines Gebäudes. Dazu wird ein Gebläse in eine Tür oder ein Fenster eingesetzt und ein Druckunterschied erzeugt, sodass Undichtigkeiten erkannt und bewertet werden können. Für die Sanierungsplanung kann Blower-Door-Test wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: Brennwertheizung, Brennwertkessel Brennwerttechnik nutzt zusätzlich einen Teil der Wärme, die im Wasserdampf des Abgases steckt. Damit arbeitet sie effizienter als ältere Heizkessel, bleibt aber weiterhin an einen Brennstoff und dessen Kosten gebunden. In der Praxis sollte Brennwerttechnik immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Kohlendioxid-Emissionen, Treibhausgasemissionen CO₂-Emissionen entstehen unter anderem bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Bei Gebäuden lassen sie sich durch einen geringeren Energiebedarf, effiziente Technik und einen höheren Anteil erneuerbarer Energien reduzieren. Welche Rolle CO₂-Emissionen im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Coefficient of Performance, Leistungszahl Der COP beschreibt die Leistungszahl einer Wärmepumpe unter festgelegten Prüfbedingungen. Er zeigt das Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung zu aufgenommener elektrischer Leistung an einem bestimmten Betriebspunkt und ist nicht mit der Jahresarbeitszahl zu verwechseln. Bei einer energetischen Bewertung ist COP deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: Dachisolierung, Dämmung der Dachfläche Eine Dachdämmung verringert Wärmeverluste über das Dach. Je nach Nutzung und Konstruktion kommen unter anderem Aufsparren-, Zwischensparren- oder Untersparrendämmung sowie die Dämmung der obersten Geschossdecke infrage. Bei einer energetischen Bewertung ist Dachdämmung deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: Wärmedämmstoff, Isoliermaterial Ein Dämmstoff bremst den Wärmestrom durch ein Bauteil. Entscheidend sind nicht nur die Wärmeleitfähigkeit, sondern auch Brandschutz, Feuchteverhalten, Aufbauhöhe, Verarbeitung und die Eignung für das jeweilige Bauteil. In einem Beratungsgespräch lässt sich Dämmstoff anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Heizlastnorm, Norm-Heizlast Die DIN EN 12831 bildet die fachliche Grundlage für die normgerechte Heizlastberechnung von Gebäuden und Räumen. Sie berücksichtigt unter anderem Wärmeverluste über Bauteile und durch Luftaustausch. Bei einer energetischen Bewertung ist DIN EN 12831 deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: 3-fach-Verglasung, Wärmeschutzverglasung Bei einer Dreifachverglasung liegen drei Glasscheiben mit zwei wärmedämmenden Zwischenräumen hintereinander. Sie kann die Wärmeverluste am Fenster deutlich senken; wichtig bleiben jedoch Rahmen, Abstandhalter und fachgerechter Anschluss. Welche Rolle Dreifachverglasung im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Energieberatung für Wohngebäude, BAFA-Energieberatung EBW steht für die Bundesförderung der Energieberatung für Wohngebäude. Gefördert wird eine qualifizierte Beratung, deren Ergebnis in der Regel als individueller Sanierungsfahrplan aufbereitet wird. In der Praxis sollte EBW immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: KfW-Effizienzhaus, Effizienzhaus-Stufe Ein Effizienzhaus ist ein energetischer Standard für ein gesamtes Gebäude. Die jeweilige Stufe beschreibt, wie energieeffizient das Haus im Vergleich zu einem festgelegten Referenzgebäude ist; betrachtet werden Gebäudehülle und Anlagentechnik zusammen. In der Praxis sollte Effizienzhaus immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Endenergie, berechneter Energiebedarf Der Endenergiebedarf ist die rechnerisch benötigte Energiemenge, die dem Gebäude für Heizung, Warmwasser und gegebenenfalls weitere Bereiche zugeführt werden muss. Verluste der Anlagentechnik im Gebäude sind dabei bereits berücksichtigt. Bei einer energetischen Bewertung ist Endenergiebedarf deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: energetische Modernisierung, Gebäudesanierung Eine energetische Sanierung verbessert die Energieeffizienz eines bestehenden Gebäudes. Dazu können Maßnahmen an Dach, Fassade, Fenstern, Kellerdecke und Haustechnik gehören, die am besten in einer sinnvollen Reihenfolge geplant werden. Welche Rolle Energetische Sanierung im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Gebäudeenergieausweis, Bedarfsausweis, Verbrauchsausweis Der Energieausweis beschreibt die energetische Qualität eines Gebäudes anhand festgelegter Kennwerte. Es gibt Bedarfs- und Verbrauchsausweise; beide beruhen auf unterschiedlichen Grundlagen und sind deshalb nicht direkt gleichzusetzen. Für Eigentümer wird Energieausweis vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: berechneter Bedarf, Energiekennwert Der Energiebedarf ist eine rechnerisch ermittelte Energiemenge unter standardisierten Randbedingungen. Er unterscheidet sich vom tatsächlichen Verbrauch, weil Wetter, Raumtemperaturen und Nutzungsverhalten in der Praxis variieren. In der Praxis sollte Energiebedarf immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Energieberatung für Wohngebäude, Sanierungsberatung Eine Energieberatung untersucht Gebäudehülle, Heiztechnik, Nutzung und geplante Modernisierungen als Gesamtsystem. Ziel ist eine verständliche Entscheidungsgrundlage, die technische Eignung, sinnvolle Reihenfolge und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Bei einer energetischen Bewertung ist Energieberatung deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: EEE, Energieeffizienzexperte, Energieberater Ein Energieeffizienz-Experte ist eine qualifizierte Fachperson, die für bestimmte Bundesförderprogramme in der Energieeffizienz-Expertenliste eingetragen ist. Für zahlreiche Förderanträge, Nachweise und Bestätigungen muss ein gelisteter Experte eingebunden werden. In der Praxis sollte Energieeffizienz-Experte immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Effizienzklasse, Energieklasse Die Energieeffizienzklasse ordnet die energetische Qualität eines Gebäudes auf einer Skala ein. Sie erscheint im Energieausweis und ermöglicht eine grobe Orientierung, ersetzt aber keine detaillierte Gebäudeanalyse. In einem Beratungsgespräch lässt sich Energieeffizienzklasse anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: regenerative Energien, erneuerbare Wärme Erneuerbare Energien stammen aus Quellen, die sich natürlich erneuern, etwa Sonnenenergie, Umweltwärme, Geothermie oder nachhaltig bereitgestellte Biomasse. Im Gebäude können sie Wärme und Strom bereitstellen. Für die Sanierungsplanung kann Erneuerbare Energien wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: energetische Planung, Ausführungsplanung Die energetische Fachplanung übersetzt ein Sanierungskonzept in prüfbare technische Vorgaben. Dazu können Berechnungen, Bauteilaufbauten, Anschlussdetails, Leistungsbeschreibungen und die Abstimmung verschiedener Gewerke gehören. Für Eigentümer wird Fachplanung vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Außenwanddämmung, Außendämmung Die Fassadendämmung reduziert Wärmeverluste über die Außenwände. Ob ein Wärmedämmverbundsystem, eine hinterlüftete Fassade oder eine andere Lösung passt, hängt vom Wandaufbau und vom Gebäude ab. Für Eigentümer wird Fassadendämmung vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Fenstererneuerung, neue Fenster Beim Fenstertausch werden alte Fenster durch energetisch bessere Elemente ersetzt. Für ein gutes Ergebnis müssen Verglasung, Rahmen, Einbauposition, Luftdichtheit, Wärmebrücken und Lüftung gemeinsam betrachtet werden. Für Eigentümer wird Fenstertausch vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: förderfähige Kosten, anrechenbare Kosten Förderfähige Ausgaben sind Kosten, die ein Förderprogramm nach seinen aktuellen Regeln anerkennt. Nicht jede Rechnung oder Nebenleistung ist automatisch förderfähig; außerdem gelten häufig Höchstgrenzen und eine vorgeschriebene Antragsreihenfolge. Welche Rolle Förderfähige Ausgaben im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Förderberatung, BAFA-Beratung, KfW-Beratung Eine Fördermittelberatung prüft, welche Programme grundsätzlich zum geplanten Vorhaben passen, welche technischen Anforderungen gelten und wann der Antrag gestellt werden muss. Die Förderung sollte erst nach der technischen Eignung der Maßnahme bewertet werden. In einem Beratungsgespräch lässt sich Fördermittelberatung anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Flächenheizung, Bodenheizung Eine Fußbodenheizung gibt Wärme über eine große Fläche ab und kann deshalb meist mit niedrigen Systemtemperaturen arbeiten. Das ist günstig für Wärmepumpen, bedeutet aber nicht, dass Heizkörper grundsätzlich ungeeignet wären. In der Praxis sollte Fußbodenheizung immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: thermische Hülle, Hüllfläche Zur Gebäudehülle gehören alle Bauteile, die beheizte Räume von Außenluft, Erdreich oder unbeheizten Bereichen trennen. Typische Bestandteile sind Dach, Außenwände, Fenster, Türen, Boden und Kellerdecke. Bei einer energetischen Bewertung ist Gebäudehülle deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: GModG, früher Gebäudeenergiegesetz, Heizungsgesetz Das Gebäudemodernisierungsgesetz enthält bundesweite Vorgaben zur Energieeinsparung und zur Modernisierung der Wärmeversorgung in Gebäuden. Vor Entscheidungen sind immer die aktuell geltende Fassung und die Übergangsregeln zu prüfen. Welche Rolle Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Nahwärmenetz, gemeinsames Wärmenetz Ein Gebäudenetz versorgt mindestens zwei Gebäude über gemeinsame Leitungen mit Wärme. Es liegt räumlich näher und ist meist kleiner als ein öffentliches Wärmenetz. Welche Rolle Gebäudenetz im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Gebäudeenergiegesetz, Heizungsgesetz, GModG GEG steht für Gebäudeenergiegesetz und ist eine weiterhin häufig verwendete Bezeichnung aus der früheren Rechtslage. Für aktuelle Pflichten und Anforderungen ist die geltende Fassung des Gebäudemodernisierungsgesetzes maßgeblich. Welche Rolle GEG im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Heizwärmebedarf, Wärmebedarf Der Heizenergiebedarf beschreibt die Energiemenge, die rechnerisch zum Beheizen eines Gebäudes benötigt wird. Er wird vor allem durch Gebäudehülle, Luftwechsel, gewünschte Temperaturen und klimatische Bedingungen beeinflusst. Welche Rolle Heizenergiebedarf im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Heizkörper, Flächenheizung Heizflächen übertragen Wärme an einen Raum, zum Beispiel als Heizkörper, Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung. Ihre Größe und Bauart beeinflussen, welche Vorlauftemperatur erforderlich ist. In der Praxis sollte Heizfläche immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Heizkennlinie, witterungsgeführte Regelung Die Heizkurve legt fest, welche Vorlauftemperatur eine witterungsgeführte Heizung bei einer bestimmten Außentemperatur bereitstellt. Eine möglichst niedrige, passend eingestellte Heizkurve kann Effizienz und Komfort verbessern. In der Praxis sollte Heizkurve immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Norm-Heizlast, benötigte Heizleistung Die Heizlast ist die Leistung, die ein Raum oder Gebäude am rechnerisch kalten Auslegungstag benötigt, um die gewünschte Innentemperatur zu halten. Sie wird in Watt oder Kilowatt angegeben und ist keine Energiemenge. In der Praxis sollte Heizlast immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Berechnung nach DIN EN 12831, raumweise Heizlast Die Heizlastberechnung ermittelt, welche Heizleistung das Gebäude und jeder einzelne Raum unter festgelegten Bedingungen benötigen. Sie ist eine wichtige Grundlage für Wärmeerzeuger, Heizflächen und hydraulischen Abgleich. Bei einer energetischen Bewertung ist Heizlastberechnung deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: Heizungscheck, Optimierung der Heizung Bei der Heizungsoptimierung werden vorhandene Komponenten besser aufeinander abgestimmt. Typische Schritte sind hydraulischer Abgleich, Anpassung der Heizkurve, Pumpeneinstellung, Dämmung von Leitungen und Optimierung der Regelung. In der Praxis sollte Heizungsoptimierung immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: hydraulische Einregulierung, Verfahren B Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jede Heizfläche die benötigte Wassermenge erhält. Dadurch können Räume gleichmäßiger warm werden, Strömungsgeräusche sinken und Pumpe sowie Wärmeerzeuger effizienter arbeiten. Für die Sanierungsplanung kann Hydraulischer Abgleich wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: iSFP, Sanierungsfahrplan, BAFA-Fahrplan Der individuelle Sanierungsfahrplan zeigt den energetischen Ist-Zustand eines Wohngebäudes und entwickelt daraus eine abgestimmte Modernisierungsstrategie. Die vorgeschlagenen Schritte können nacheinander umgesetzt werden und sind keine Sanierungspflicht. In einem Beratungsgespräch lässt sich Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Sanierungsfahrplan-Bonus, Förderbonus Der iSFP-Bonus kann bei bestimmten förderfähigen Einzelmaßnahmen einen zusätzlichen Vorteil eröffnen, wenn die Maßnahme Bestandteil eines gültigen Sanierungsfahrplans ist und die jeweiligen Bedingungen erfüllt. Fördersatz, Kostenobergrenzen und Ausnahmen sollten vor Beauftragung aktuell geprüft werden. Für die Sanierungsplanung kann iSFP-Bonus wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: Ausgangszustand, Bestandsaufnahme Der Ist-Zustand beschreibt den aktuellen energetischen und technischen Zustand des Gebäudes. Er wird aus Unterlagen, Vor-Ort-Aufnahme, Bauteilaufbauten, Anlagendaten und bereits durchgeführten Modernisierungen abgeleitet. Für die Sanierungsplanung kann Ist-Zustand wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: JAZ, Effizienz der Wärmepumpe Die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe setzt die in einem Jahr abgegebene Wärmemenge ins Verhältnis zum dafür eingesetzten Strom. Anders als der COP bildet sie den realen Betrieb über einen längeren Zeitraum ab. Für Eigentümer wird Jahresarbeitszahl (JAZ) vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Dämmung der Kellerdecke, Dämmung gegen unbeheizten Keller Bei der Kellerdeckendämmung wird die Decke zwischen unbeheiztem Keller und beheiztem Erdgeschoss gedämmt. Die Maßnahme ist oft vergleichsweise gut zugänglich und kann Fußbodentemperatur und Wohnkomfort verbessern. Für die Sanierungsplanung kann Kellerdeckendämmung wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW-Förderung Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, bietet im Auftrag des Bundes unter anderem Kredite und Zuschüsse für energetische Vorhaben. Förderbedingungen und Zuständigkeiten unterscheiden sich je nach Programm. In einem Beratungsgespräch lässt sich KfW anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: kW, Heizleistung, elektrische Leistung Kilowatt ist eine Einheit der Leistung. Bei einer Heizung beschreibt kW, wie viel Wärmeleistung sie in einem bestimmten Moment bereitstellen kann; bei Photovoltaik wird die Nennleistung häufig in kWp angegeben. Bei einer energetischen Bewertung ist Kilowatt (kW) deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: kWh, Energiemenge, Stromverbrauch Kilowattstunde ist eine Einheit der Energie. Eine Leistung von einem Kilowatt, die eine Stunde lang genutzt wird, entspricht einer Kilowattstunde. Heiz- und Stromverbräuche werden meist in kWh angegeben. Für Eigentümer wird Kilowattstunde (kWh) vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Geschwindigkeitsbonus, Heizungsbonus Der Klimageschwindigkeitsbonus ist ein möglicher Zusatzbaustein der Heizungsförderung für bestimmte selbstgenutzte Wohneinheiten und den Austausch bestimmter alter Heizungen. Voraussetzungen, Höhe und zeitliche Staffelungen können sich ändern und müssen vor Antragstellung geprüft werden. Bei einer energetischen Bewertung ist Klimageschwindigkeitsbonus deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: Luftwärmepumpe, Monoblock-Wärmepumpe, Split-Wärmepumpe Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und überträgt sie auf das wassergeführte Heizsystem. Für Effizienz und Geräuschschutz sind Auslegung, Standort, Vorlauftemperatur und Betriebsweise entscheidend. Bei einer energetischen Bewertung ist Luft-Wasser-Wärmepumpe deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: luftdichte Ebene, Gebäudedichtheit Eine luftdichte Gebäudehülle begrenzt unkontrollierte Luftströmungen durch Fugen und Anschlüsse. Sie senkt Wärmeverluste und schützt Bauteile vor Feuchteeintrag; der notwendige Luftwechsel muss trotzdem sichergestellt werden. Für die Sanierungsplanung kann Luftdichtheit wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: Lüftungsplanung, Feuchteschutzlüftung Ein Lüftungskonzept prüft, wie der notwendige Feuchteschutz und Luftaustausch nach einer Modernisierung sichergestellt werden. Es ist besonders bei dichteren Fenstern und umfangreichen Maßnahmen an der Gebäudehülle wichtig. In einem Beratungsgespräch lässt sich Lüftungskonzept anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Wärmeverlust durch Luftwechsel, Lüftungsverlust Lüftungswärmeverluste entstehen, wenn warme Innenluft durch Lüften, Undichtigkeiten oder eine Lüftungsanlage gegen kältere Außenluft ausgetauscht wird. Sie sind Bestandteil der Heizlastberechnung. Welche Rolle Lüftungswärmeverlust im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Sanierungspaket, Maßnahmenkombination Ein Maßnahmenpaket fasst mehrere aufeinander abgestimmte Sanierungsschritte zusammen. Dadurch lassen sich technische Wechselwirkungen, Baustellenabläufe, Kosten und Fördervoraussetzungen besser berücksichtigen. In einem Beratungsgespräch lässt sich Maßnahmenpaket anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Gebäudemodernisierung, Erneuerung Eine Modernisierung verbessert ein bestehendes Gebäude, etwa bei Komfort, Technik oder Energieeffizienz. Nicht jede Modernisierung ist automatisch eine energetische Sanierung, kann aber mit energetischen Maßnahmen verbunden werden. Für Eigentümer wird Modernisierung vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Nachtabsenkbetrieb, reduzierte Raumtemperatur Bei der Nachtabsenkung wird die Solltemperatur der Heizung für bestimmte Zeiten reduziert. Ob und wie stark das sinnvoll ist, hängt von Gebäude, Heizsystem, Speicherfähigkeit und Aufheizverhalten ab. In einem Beratungsgespräch lässt sich Nachtabsenkung anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Auslegungsaußentemperatur, Normtemperatur Die Norm-Außentemperatur ist ein standortabhängiger Auslegungswert für kalte Witterung. Sie wird bei der Heizlastberechnung verwendet und ist nicht einfach die niedrigste jemals gemessene Temperatur. Für Eigentümer wird Norm-Außentemperatur vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: PV, PV-Anlage, Solaranlage zur Stromerzeugung Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Der Strom kann im Gebäude genutzt, gespeichert oder eingespeist werden; sie erzeugt im Unterschied zur Solarthermie nicht direkt Wärme. Für Eigentümer wird Photovoltaik vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Primärenergie, Qp Der Primärenergiebedarf berücksichtigt neben der im Gebäude eingesetzten Endenergie auch vorgelagerte Aufwendungen für Gewinnung, Umwandlung und Transport des Energieträgers. Er ist ein wichtiger Kennwert bei energetischen Nachweisen. Für die Sanierungsplanung kann Primärenergiebedarf wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: Heizungspuffer, Wärmespeicher Ein Pufferspeicher nimmt Heizungswasser und damit Wärme zeitweise auf. Er kann Betriebszustände entkoppeln, verursacht aber auch Speicherverluste; Größe und Einbindung müssen zum System passen. In einem Beratungsgespräch lässt sich Pufferspeicher anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Baukontrolle, Ausführungskontrolle Qualitätssicherung umfasst Prüfungen während Planung und Ausführung, damit energetische Vorgaben tatsächlich erreicht werden. Besonders wichtig sind Kontrollen von Anschlüssen und Bauteilen, die später verdeckt werden. In der Praxis sollte Qualitätssicherung immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Heizlast je Raum, Raumheizlast Bei der raumweisen Heizlastberechnung wird der Leistungsbedarf für jeden einzelnen Raum ermittelt. Damit lassen sich Heizkörper oder Flächenheizungen gezielt auslegen und kritische Räume vor dem Einbau einer Wärmepumpe erkennen. Welche Rolle Raumweise Heizlastberechnung im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Heizungsrücklauf, Rücklauf Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des Heizungswassers, das von den Heizflächen zum Wärmeerzeuger zurückfließt. Eine niedrige Rücklauftemperatur ist für viele moderne Heizsysteme günstig. In einem Beratungsgespräch lässt sich Rücklauftemperatur anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Modernisierungsfahrplan, iSFP Ein Sanierungsfahrplan ordnet sinnvolle Modernisierungsschritte in einer technisch abgestimmten Reihenfolge. Der geförderte individuelle Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, folgt dafür einem festgelegten Beratungsstandard. Welche Rolle Sanierungsfahrplan im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: thermische Solaranlage, Sonnenkollektoren Eine Solarthermieanlage nutzt Sonnenenergie zur Erwärmung einer Flüssigkeit. Die gewonnene Wärme kann für Warmwasser oder zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Welche Rolle Solarthermie im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Hitzeschutz, sommerlicher Hitzeschutz Der sommerliche Wärmeschutz soll verhindern, dass sich Räume an heißen Tagen übermäßig aufheizen. Einfluss haben Verschattung, Fensterflächen, Verglasung, Speichermasse, Nachtlüftung und interne Wärmequellen. Welche Rolle Sommerlicher Wärmeschutz im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: Batteriespeicher, Hausspeicher Ein Stromspeicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn später wieder bereit. Seine Wirtschaftlichkeit hängt unter anderem von Verbrauchsprofil, Photovoltaikgröße, nutzbarer Kapazität und Verlusten ab. Für Eigentümer wird Stromspeicher vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Heizungstemperatur, Vorlauf und Rücklauf Die Systemtemperaturen eines Heizsystems umfassen vor allem Vorlauf und Rücklauf. Niedrige Temperaturen reduzieren häufig Verteilverluste und verbessern die Effizienz von Wärmepumpen. In der Praxis sollte Systemtemperatur immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Krediterlass, Tilgungsförderung Ein Tilgungszuschuss reduziert bei einem Förderkredit den Betrag, der zurückgezahlt werden muss. Er ist kein separat ausgezahlter Zuschuss und hängt von den Bedingungen des jeweiligen Programms ab. Für die Sanierungsplanung kann Tilgungszuschuss wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: Technische Projektbeschreibung, Projekt-ID Die TPB-ID gehört zur technischen Projektbeschreibung eines Fördervorhabens. Sie wird von einer berechtigten Fachperson erstellt und übermittelt technische Angaben, die für bestimmte Anträge benötigt werden. In einem Beratungsgespräch lässt sich TPB-ID anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Wärmeverlust durch Bauteile, Transmissionsverlust Transmissionswärmeverluste entstehen, wenn Wärme durch Außenwände, Dach, Fenster, Türen, Boden oder andere Bauteile nach außen oder in unbeheizte Bereiche fließt. U-Werte und Flächen bestimmen ihre Höhe wesentlich. Für Eigentümer wird Transmissionswärmeverlust vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Wärmedurchgangskoeffizient, Wärmedämmwert Der U-Wert beschreibt, wie viel Wärme durch einen Quadratmeter eines Bauteils bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin fließt. Je kleiner der Wert, desto besser ist in der Regel die Dämmwirkung des Bauteils. Bei einer energetischen Bewertung ist U-Wert deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: Heizungspumpe, Hocheffizienzpumpe Die Umwälzpumpe bewegt das Heizungswasser durch Wärmeerzeuger, Rohrnetz und Heizflächen. Eine passend eingestellte Hocheffizienzpumpe benötigt meist deutlich weniger Strom als eine alte ungeregelte Pumpe. Für die Sanierungsplanung kann Umwälzpumpe wichtige Hinweise auf mögliche Einsparungen, technische Grenzen oder notwendige Folgemaßnahmen geben. Je genauer die Ausgangssituation erfasst wird, desto verlässlicher lassen sich Kosten, Nutzen und Umsetzbarkeit abschätzen. Auch gesucht als: verbrauchsorientierter Energieausweis, Energieverbrauchsausweis Ein Verbrauchsausweis basiert im Wesentlichen auf dem gemessenen Energieverbrauch mehrerer Abrechnungszeiträume. Das Ergebnis wird stärker vom Verhalten der Bewohner und vom Wetter beeinflusst als beim Bedarfsausweis. Für Eigentümer wird Verbrauchsausweis vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: Vor-Ort-Begehung, Gebäudetermin Beim Vor-Ort-Termin werden Gebäudehülle, Heiztechnik, Besonderheiten und bereits erfolgte Modernisierungen direkt am Gebäude aufgenommen. Diese Bestandsaufnahme schafft eine verlässlichere Grundlage als pauschale Annahmen. In der Praxis sollte Vor-Ort-Termin immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Heizungsvorlauf, Vorlauf Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Heizungswasser vom Wärmeerzeuger zu den Heizflächen fließt. Je niedriger sie bei ausreichender Raumwärme sein kann, desto günstiger ist das meist für die Effizienz einer Wärmepumpe. Bei einer energetischen Bewertung ist Vorlauftemperatur deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: Heizwärmebedarf, thermischer Energiebedarf Der Wärmebedarf beschreibt, wie viel Wärme für Raumheizung und gegebenenfalls Warmwasser benötigt wird. Er ist eine Energiemenge und darf nicht mit der Heizlast als erforderlicher Leistung verwechselt werden. In der Praxis sollte Wärmebedarf immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Kältebrücke, thermische Schwachstelle Eine Wärmebrücke ist ein Bereich der Gebäudehülle, an dem mehr Wärme abfließt als in den angrenzenden Flächen. Niedrigere Oberflächentemperaturen können dort zusätzlich das Risiko für Feuchte und Schimmel erhöhen. In der Praxis sollte Wärmebrücke immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: WDVS, Fassadendämmsystem Ein Wärmedämmverbundsystem ist ein mehrschichtiger Aufbau zur Außendämmung einer Fassade. Dämmplatten, Befestigung, Armierung und Oberputz müssen als System geeignet und an Details fachgerecht ausgeführt sein. In einem Beratungsgespräch lässt sich Wärmedämmverbundsystem (WDVS) anhand der vorhandenen Gebäudedaten deutlich genauer einordnen als mit allgemeinen Faustregeln. Das schafft eine belastbare Grundlage, bevor größere Investitionen beauftragt oder Förderanträge gestellt werden. Auch gesucht als: Heizgerät, Heizung, Wärmequelle Der Wärmeerzeuger stellt Wärme für Heizung und gegebenenfalls Warmwasser bereit. Beispiele sind Wärmepumpe, Heizkessel, Solarthermie oder die Übergabestation eines Wärmenetzes. In der Praxis sollte Wärmeerzeuger immer im Zusammenhang mit dem konkreten Gebäude, seinem Zustand und dem geplanten Sanierungsziel betrachtet werden. Eine fachliche Einordnung hilft dabei, die Bedeutung für Energieverbrauch, Komfort und Investitionsentscheidung realistisch zu bewerten. Auch gesucht als: Lambda-Wert, Wärmeleitwert, WLG Die Wärmeleitfähigkeit beschreibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Bei Dämmstoffen bedeutet ein kleiner Wert in der Regel eine bessere Dämmwirkung bei gleicher Dicke. Welche Rolle Wärmeleitfähigkeit im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Auch gesucht als: WP, Luftwärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe Eine Wärmepumpe hebt Umweltwärme mithilfe elektrischer Energie auf ein für Heizung und Warmwasser nutzbares Temperaturniveau. Ob sie wirtschaftlich arbeitet, hängt vor allem von Heizlast, Vorlauftemperatur, Wärmequelle, Auslegung und Betriebsweise ab. Bei einer energetischen Bewertung ist Wärmepumpe deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: Effizienzgrad, Nutzungsgrad Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von nutzbarer zu eingesetzter Energie unter bestimmten Bedingungen. Bei Wärmepumpen werden für die Effizienz meist COP und Jahresarbeitszahl verwendet. Für Eigentümer wird Wirkungsgrad vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: WE, Wohnung, Nutzungseinheit Eine Wohneinheit ist ein baulich zusammenhängender Bereich, der eigenständig zum Wohnen genutzt werden kann. Die Zahl der Wohneinheiten beeinflusst bei vielen Förderprogrammen Kostenobergrenzen und Antragsangaben. Für Eigentümer wird Wohneinheit vor allem dann relevant, wenn Modernisierungen geplant, Angebote verglichen oder Fördermöglichkeiten geprüft werden. Dabei lohnt sich der Blick auf das gesamte Gebäudesystem, weil einzelne Maßnahmen technisch und wirtschaftlich voneinander abhängen können. Auch gesucht als: WPB, energetisch schlechtes Gebäude Als Worst Performing Building gelten im Förderkontext besonders energetisch schlechte Gebäude, wenn sie die jeweils festgelegten Kriterien erfüllen. Der Status kann bei bestimmten Effizienzhaus-Sanierungen einen Bonus ermöglichen. Bei einer energetischen Bewertung ist Worst Performing Building (WPB) deshalb nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam mit Gebäudehülle und Haustechnik. So lässt sich besser erkennen, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist und an welcher Stelle zuerst angesetzt werden sollte. Auch gesucht als: Investitionszuschuss, Förderzuschuss Ein Zuschuss ist eine finanzielle Förderung, die bei Einhaltung aller Bedingungen grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden muss. Antrag, Auftrag, Umsetzung und Nachweise müssen in der vorgeschriebenen Reihenfolge erfolgen. Welche Rolle Zuschuss im Einzelfall spielt, hängt von Baujahr, Konstruktion, Anlagentechnik und Nutzung des Gebäudes ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme verhindert, dass Entscheidungen nur nach pauschalen Richtwerten oder einzelnen Kennzahlen getroffen werden. Sie haben eine Frage zu Ihrem Gebäude? Jetzt unverbindlich beraten lassen.Energie-Glossar
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