Fördermittel-Finder für die energetische Sanierung
Wer sein Haus energetisch sanieren oder eine alte Heizung austauschen möchte, kann für viele Maßnahmen staatliche Fördermittel nutzen. Doch bei den unterschiedlichen Programmen, Fördersätzen und Voraussetzungen ist es nicht immer einfach herauszufinden, welche Förderung zum eigenen Vorhaben passt.
Mit meinem Fördermittel-Finder erhalten Sie in wenigen Schritten eine erste Orientierung. Wählen Sie einfach aus, was Sie an Ihrem Gebäude verändern möchten, und beantworten Sie einige kurze Fragen.
Anschließend erfahren Sie, welche Fördermöglichkeiten für Ihr Vorhaben grundsätzlich infrage kommen können.
Wichtig: Der Fördermittel-Finder ersetzt keine individuelle Förderberatung. Er dient als erste Orientierung. Ob und in welcher Höhe eine Förderung tatsächlich möglich ist, muss anhand des konkreten Gebäudes und der zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Förderbedingungen geprüft werden.
Beantworten Sie wenige Fragen und erhalten Sie eine erste Orientierung zu möglichen Förderwegen. Der iSFP kann bei bestimmten BAFA-Einzelmaßnahmen einen zusätzlichen Bonus ermöglichen.Welche Förderung passt zu Ihrem Vorhaben?
Was möchten Sie modernisieren?
Wie wird die Immobilie genutzt?
Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor?
Wie hoch sind die geplanten Investitionskosten?
Ich prüfe Ihr Vorhaben und die passenden Fördermöglichkeiten individuell.
Welche Sanierungsmaßnahmen können gefördert werden?
Fördermöglichkeiten gibt es für zahlreiche Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch eines bestehenden Gebäudes reduziert oder die Wärmeversorgung modernisiert werden kann.
Dazu gehören beispielsweise:
- Austausch einer alten Heizung
- Einbau einer Wärmepumpe
- Austausch von Fenstern und Außentüren
- Dämmung von Dach oder oberster Geschossdecke
- Dämmung der Außenwände
- Dämmung der Kellerdecke
- Optimierung einer bestehenden Heizungsanlage
- energetische Komplettsanierung zum Effizienzhaus
Welche Förderung sinnvoll ist, hängt jedoch nicht allein von der geplanten Maßnahme ab. Auch der energetische Zustand des Gebäudes, die vorhandene Heizungsanlage, die technische Ausführung und weitere Voraussetzungen können eine Rolle spielen.
Deshalb sollte eine Förderung immer für das konkrete Gebäude und die tatsächlich geplante Sanierung betrachtet werden.
BAFA oder KfW: Welche Förderung passt zu meinem Vorhaben?
Bei einer energetischen Sanierung begegnen Hauseigentümern vor allem zwei Namen: BAFA und KfW.
Über das BAFA werden insbesondere verschiedene energetische Einzelmaßnahmen gefördert. Dazu können beispielsweise Maßnahmen an der Gebäudehülle oder bestimmte Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz einer Heizungsanlage gehören.
Die KfW ist unter anderem bei der Förderung eines Heizungstauschs sowie bei der energetischen Sanierung zum Effizienzhaus von Bedeutung.
Es geht daher nicht darum, ob BAFA oder KfW die bessere Förderung bietet. Viel wichtiger ist die Frage:
Welches Förderprogramm passt zu meinem Gebäude und zu der Maßnahme, die ich tatsächlich umsetzen möchte?
Genau dabei soll Ihnen der Fördermittel-Finder eine erste Orientierung geben.
Lohnt sich ein individueller Sanierungsfahrplan?
Wenn mehrere Sanierungsmaßnahmen geplant sind oder noch nicht feststeht, womit begonnen werden sollte, kann ein individueller Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, sinnvoll sein.
Dabei wird nicht nur ein einzelnes Bauteil betrachtet. Das Gebäude wird energetisch als Ganzes untersucht.
So lässt sich beispielsweise beurteilen, ob es sinnvoller ist, zunächst die Gebäudehülle zu verbessern, die Heizungsanlage zu optimieren oder einen späteren Heizungstausch vorzubereiten.
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass die einzelnen Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden können. Bei bestimmten geförderten Einzelmaßnahmen kann ein vorhandener iSFP zudem einen zusätzlichen Fördervorteil ermöglichen.
Ein Sanierungsfahrplan bedeutet dabei nicht, dass alle vorgeschlagenen Maßnahmen anschließend durchgeführt werden müssen. Er bietet vielmehr eine langfristige Orientierung für die energetische Entwicklung des Gebäudes.
Förderung vor der Beauftragung prüfen
Bei Fördermitteln kommt es nicht nur darauf an, was saniert wird. Auch der richtige Zeitpunkt kann entscheidend sein.
Deshalb sollte die Förderung möglichst früh in die Planung einbezogen werden.
Wer zunächst Handwerker beauftragt, Verträge abschließt oder mit der Sanierung beginnt und sich erst danach mit der Förderung beschäftigt, kann möglicherweise wichtige Fördervoraussetzungen nicht mehr erfüllen.
Vor der Umsetzung sollte deshalb geklärt werden:
Welche Förderung kommt infrage? Welche technischen Anforderungen müssen erfüllt werden? Welche Nachweise werden benötigt? Und wann muss der Förderantrag gestellt werden?
So lassen sich Planung, Finanzierung und Förderung von Anfang an sinnvoll miteinander verbinden.
Nicht jede förderfähige Maßnahme ist automatisch sinnvoll
Eine hohe Förderung allein sollte nicht darüber entscheiden, welche Maßnahme an einem Gebäude durchgeführt wird.
Ein Beispiel ist der Austausch einer Heizungsanlage. Ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich und technisch sinnvoll betrieben werden kann, hängt nicht einfach nur vom Baujahr des Hauses ab.
Entscheidend können unter anderem die Heizlast des Gebäudes, vorhandene Heizflächen, erforderliche Vorlauftemperaturen und der energetische Zustand der Gebäudehülle sein.
Ähnliches gilt für Fenster oder Dämmmaßnahmen. Werden einzelne Bauteile verändert, sollten auch deren Auswirkungen auf das gesamte Gebäude berücksichtigt werden.
Deshalb steht für mich nicht die Frage „Wo gibt es die höchste Förderung?“ an erster Stelle.
Die wichtigere Frage lautet:
Welche Maßnahme bringt mein Gebäude energetisch sinnvoll weiter und welche Förderung kann dafür genutzt werden?
Persönliche Energieberatung statt pauschaler Empfehlung
Zwei Häuser können dasselbe Baujahr haben und energetisch trotzdem völlig unterschiedlich sein.
Vielleicht wurde bei einem Gebäude bereits das Dach gedämmt, während beim anderen noch der ursprüngliche Zustand vorhanden ist. Fenster können erneuert worden sein, die Heizungsanlage kann unterschiedlich dimensioniert sein und auch das Nutzungsverhalten der Bewohner spielt eine Rolle.
Pauschale Empfehlungen helfen deshalb nur begrenzt weiter.
Als unabhängiger Energieberater betrachte ich das Gebäude und die geplanten Maßnahmen im Zusammenhang. Ziel ist eine Lösung, die technisch sinnvoll, wirtschaftlich nachvollziehbar und auf das jeweilige Gebäude abgestimmt ist.
Je nach Vorhaben unterstütze ich unter anderem bei der Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans, bei energetischen Sanierungen, Heizlastberechnungen, der Beurteilung einer geplanten Wärmepumpe und bei der energetischen Baubegleitung.
Welche Förderung ist für Ihr Haus möglich?
Nutzen Sie den Fördermittel-Finder zunächst für eine erste Einschätzung.
Wenn Sie anschließend genauer wissen möchten, welche Fördermöglichkeiten zu Ihrem Gebäude passen und welche Sanierungsmaßnahmen sinnvoll miteinander kombiniert werden können, prüfe ich Ihr Vorhaben gerne individuell.
Energieberatung Rampf steht für unabhängige Energieberatung mit mehr als 12 Jahren Erfahrung und über 600 begleiteten Sanierungsprojekten.


